Jazz am Ring 2016

Es ist seit über zehn Jahren ein fester Programmpunkt im Kalender der Kreismusikschule. Am Samstag, dem 18. Juni, ab 19.00 Uhr ist es wieder soweit: Der Förderkreis der Kreismusikschule lädt ein in den Garten der Musikschule, Schulring 38, in Erkelenz, zu Jazz am Ring mit unvergleichlichem Flair unter freiem Himmel, spannender Musik und guten Gesprächen.

Mit dabei sind in diesem Jahr drei Ensembles: Zu Beginn spielt Jazzlife, die Bigband der Kreismusikschule. In bewährter Manier überzeugt die Band mit ihrem breiten Repertoire vom klassischem Swing und Jazz bis zu Pop-Hits. Erweitert wird die Bigband in diesem Jahr durch die Gesangsklasse von Natalie Diart.

Der Jazz-Gitarrist Jonas Windscheid unterrichtet seit 2013 an der Kreismusikschule. Er tritt regelmäßig in renommierten Jazzclubs auf und war im Mai bei der Jazz-Rallye in Düsseldorf dabei. Bei Jazz am Ring tritt er im Windscheid / van Meel Duo auf zusammen mit dem Bassisten Caspar van Meel. DasDuo widmet sich vor allem dem Jazz des Great American Songbook und begleitet bei Jazz am Ring die vielschichtige Stimme der Sängerin Tsega Tebege.

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr präsentieren  Urban Elsässer, E-Gitarre und Robert Scholtes, Klavier, in diesem Jahr funky latin quarter mit Joos Vandueren, Tenorsaxophon, Mateusz Malcharek, Bass und Moritz Baranczyk, Drums. Spielfreude ist bei dieser Besetzung garantiert. Moritz Baranczyk spielt als Jazz- und Popschlagzeuger in verschiedenen Bands und unterrichtet wie Urban Elsässer und Robert Scholtes an der Kreismusikschule. Urban Elsässer ist darüber hinaus Dozent an der Pop-Akademie Mannheim und spielt wie Robert Scholtes u.a. in der Band Dold.

Der Förderkreis hat während des Konzertes den Biergarten geöffnet und sorgt mit Gegrilltem und kühlen Getränken für das leibliche Wohl. Bei schlechter Witterung findet „Jazz am Ring“ im Atrium des Berufskollegs, Schulring 40, statt.

Erfolgreiche Orchesterfahrt

Bravi, Bravi-Rufe erntete das Sinfonieorchester der Kreismusikschule Heinsberg bei seinen drei Konzerten am Lago Maggiore. Vom 24. bis 29. Mai absolvierten die 28 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 20 Jahren in Begleitung von Orchesterleiter Ernest Frissen und Schulleiterin Gerda Mercks ein strammes Reiseprogramm. Im Theater von  Cannobio begeisterte das Orchester Schüler der dortigen Scuola Media. Den italienischen Schülern gefielen besonders die Medleys aus Fluch der Karibik und Lord oft the Dance sowie Yellow Submarin von den Beatles, bei dem tüchtig mitgesungen wurde. Bei einem weiteren Konzert in der Kirche Santa Marta in Verbania lief das Orchester zur Höchstform auf. Bei der guten Akustik der Kirche kamen die Feinheiten der klassischen Werke von Rossini, Mendelssohn und Tschaikowsky besonders zur Geltung, ebenso das Violinsolo von Hannah Forg bei der Filmmusik aus Schindlers Liste. Hier wie auch beim dritten Konzert in Veruno wurde das Orchester eingeladen, wieder zu kommen. In Veruno im Hinterland des Lago di Orta, spielte das Sinfonieorchester in einem gemeinsamen Konzert mit dem Blasorchester des Musikgymnasiums P. Gobetti. In Veruno, einem  Ort mit 1.500 Einwohnern, wird die Bläsertradition sehr gepflegt. Hier gibt es vier Musikvereine. Der Kreismusikschule wurde eine Partnerschaft angetragen.

Auf dem touristischen Programm stand ein Besuch von Turin mit seinem Wahrzeichen, der Mole Antonelliana. Mit dem Boot ging es zur Isola Bella und Isola dei Pescatori im Lago Maggiore. Zwischen den Konzerten und Besichtigungen blieb genug Freizeit im Hostel oder am Lago und so kehrte das Orchester müde, aber zufrieden, nach Hause zurück.

Förderkreis spendet neue Klarinette

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte die stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises  eine Klarinette im Wert von über 1.000,- € an Musikschulleiterin Gerda Mercks übergeben. Mit diesem Instrument leistet der Kreismusikschul-Förderkreis einen wichtigen Beitrag zum „Ausstattungspool“ der Kreismusikschule und aktuell vor allem zum Instrumentenkarussell, das jetzt seit zwei Jahren erfolgreich läuft.

Ebenso erfolgreich hat sich die Nachfrage nach der Zehnerkarte für Erwachsene entwickelt. Über 40 Musikbegeisterte haben diese Karte, bei der ein Musikschulstunden-Kontingent erworben und dann in individueller Absprache mit dem ausgesuchten Fachlehrer „abgearbeitet“ wird, erworben. Jeder fünfte Karteninhaber „bespielt“ bereits die zweite Zehnerkarte.

Chor International

Singen macht Spaß! Musik verbindet! In einem Chor macht Singen besonders viel Spaß. Unser Chor möchte Kinder verschiedener Nationalitäten zusammen bringen und auch ausdrücklich Kinder von Asylbewerber-Familien mit einbeziehen. Die Welt ist bunt – und so bunt und vielfältig werden auch die Lieder sein, die im Chorgesungen werden: In verschiedenen Sprachen, mit jahreszeitlichem Bezug, mit Bewegungsspielen…
Der Chor ist offen für Kinder ab sechs Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Geprobt wird mittwochs  von 17.00 – 18.00 Uhr mit Ellen Hinkel und Ruth Couson, erfahrenen Lehrkräften der Musikschule. Der Chor startet am 21. Oktober im Musiksaal des Cornelius-Burgh-Gymnasiums, Schulring 4, in Erkelenz.
Anmeldungen werden erbeten bis zum 28. September.

Musikalischer Zaun

Ein musikalischer Zaun für die Kreismusikschule: Schon von weitem wird nun deutlich, dass am Schulring 38 in Erkelenz die Musik spielt. Dank der großzügigen Unterstützung des Förderkreises der Kreismusikschule e.V. konnte das musikalische Kunstwerk „Lob der Musik“ am Gartenzaun der Musikschule in Erkelenz installiert werden. Der Künstler Wilfried Kleiber aus Gerderath hat sich des Objekts Verschönerung der Eingangssituation zur Musikschule angenommen. Zusammen mit der Leiterin der Kreismusikschule, Gerda Mercks, und Vorstandsmitgliedern des Förderkreises   wurde die Idee entwickelt, Schüler, Eltern und Besucher der Musikschule schwungvoll und farbenfroh zu begrüßen. Das Notenband zeigt den Anfang des Liedes „Lob der Musik“ nach Valentin Rathgeber (1682 – 1750).  „Der hat vergeben das ewig Leben, der nicht die Musik liebt….“

Wilfried Kleiber hat sich auf Edelstahlobjekte spezialisiert. Für die Musikschule kreierte er eine Notenband aus Metall mit farbigen pulverbeschichteten Noten. Das Kunstwerk ist 3,80 m lang und 1,20 m hoch.

Zehnerkarte für Erwachsene

Mit der Zehnerkarte reagiert die Musikschule auf den Wunsch von Erwachsenen nach flexiblen Unterrichtszeiten, die dem engen Zeitkorsett von vielen berufstätigen Erwachsenen oder von Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern ein Instrument erlernen möchten, Rechnung tragen.

Die Zehnerkarte ist auch interessant für Rentner und Pensionäre, die z.B. häufiger außerhalb der Schulferien verreisen möchten und nicht wöchentlich ihren Instrumental- oder Gesangsunterricht besuchen möchten.  Die Zehnerkarte wendet sich sowohl an Anfänger am Instrument als auch an Erwachsene, die nach mehreren Jahren Pause ihre Kenntnisse und ihre Spielfertigkeit am Instrument wieder auffrischen möchten.

Gebucht werden kann die Karte für zehn Unterrichtseinheiten à 45 Minuten zum Preis von 320 € sowie für zehn Unterrichtseinheiten à 30 Minuten zum Preis von 240 €. Die Karte eignet sich gut als Geschenk für andere zum Geburtstag, zu einem Jubiläum – aber auch für sich selbst, um etwas Neues auszuprobieren.

Baglama-Unterricht neu im Angebot

Ab sofort erweitert die Kreismusikschule Heinsberg ihr Angebot im Instrumentalunterricht um das von unseren türkischen Mitbürgern viel gespielte Instrument Baglama. Zunächst findet der Unterricht in Hückelhoven-Ratheim statt. Unterrichtsinhalte sind sowohl die traditionelle türkische Musik als auch zentral-europäische Musik.

Die Baglama ist das am weitesten verbreitete Instrument in Anatolien. Ihre Geschichte reicht 2000 Jahre zurück. Von Zentralasien aus wurde sie durch wandernde Dichtersänger nach Kleinasien gebracht. Die Familie der Baglama umfasst insgesamt sechs unterschiedlich große Instrumente. Sie ist birnenförmig und hat sieben Saiten. Neben der Spieltechnik mit dem Plastikplättchen (Tezene) kann sie auch in der ursprünglichen Fingerspieltechnik „Selpe“ gespielt werden. Man unterscheidet zwischen der Lang- und Kurzhals-Baglama. Die Baglama wurde 2006 in den Instrumentenkatalog des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ aufgenommen.

Der Unterricht der Kreismusikschule findet zunächst in Hückelhoven-Ratheim statt, weitere Unterrichtsorte sind möglich. Hakan Eren aus Heinsberg unterrichtet dort Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er hat eine umfangreiche Ausbildung an seinem Instrument durchlaufen und war Teilnehmer an verschiedenen Baglama-Wettbewerben. Unterrichtsinhalte sind sowohl die traditionelle türkische Musik als auch zentral-europäische Musik.

„Jedem Kind ein Instrument“ stellt sich vor

Eindrucksvoll stellten sich in der Friedrich Honigmann Grundschule in Schaufenberg Schülerinnen und Schüler vor, die im Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ von Dozenten der Kreismusikschule unterrichtet werden. Die Kinder zeigten den Erstklässlern ihrer Schule und den zahlreich erschienenen Eltern, was sie schon auf ihren Instrumenten gelernt haben.

Die Palette der Instrumente reicht von der Querflöte und der Gitarre bis zu Violine, Klavier und Trompete. Auch ein neues Instrument wurde durch Hakan Eren vorgestellt, die Baglama, ein Zupfinstrument, das in der Türkei weit verbreitet ist. Ab dem nächsten Schuljahr gehört die Baglama neu zum Unterrichtsangebot in Schaufenberg. Höhepunkt des kleinen Konzerts war der Auftritt des „Ensembles Kunterbunt“ unter der Leitung von Andreas Schell.